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An Veränderung anpassen: Leipziger Forscher fordern Umdenken im Naturschutz
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Veröffentlichung in Forschungsjournal An Veränderung anpassen: Leipziger Forscher fordern Umdenken im Naturschutz

Umweltforscher der Universität fordern zusammen mit anderen Wissenschaftlern ein Umdenken im Naturschutz. Veränderungen müssten mehr mitgedacht und sich daran angepasst werden, anstatt Ökosysteme nur in ihrem Zustand erhalten zu wollen.

Umweltforscher der Universität fordern zusammen mit anderen Wissenschaftlern ein Umdenken im Naturschutz. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Umweltforscher der Universität Leipzig haben zusammen mit anderen Wissenschaftlern gefordert, beim Thema Naturschutz umzudenken. Im Forschungsjournal „Science“ veröffentlichten sie eine entsprechende Studie, an der Wissenschaftler weltweit mitarbeiteten, teilte die Universität mit.

Darin heißt es, dass sich der Naturschutz bisher auf den Erhalt des Zustandes eines Ökosystems oder das Zurückversetzen eines solchen konzentriert hat. Die Wissenschaftler plädieren nun aber dafür, dass Veränderungen stärker mitgedacht, die Natur mehr daran angepasst und widerstandsfähiger gemacht werden soll.

„Dabei wird Naturschutz in Zukunft auch vermehrt zwischen sich gegenseitig ausschließenden Schutzzielen abwägen müssen – dem Erhalt von maximaler Biodiversität, von Ökosystemdienstleistungen, oder dem Erhalt von Wildnis“, so Jan Schnitzler vom Institut für Biologie der Universität Leipzig.

An der Studie waren 41 Experten aus Naturschutz und Politik beteiligt. Das Gremium umfasste Ökologen, Naturschutzbiologen, Paläontologen, Geologen, Juristen, Politiker und Schriftsteller.

Wie Sie selbst aktiv am Umweltschutz teilhaben können, erklären wir in unserem Ratgeber.

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