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Luan darf bleiben: Leipziger wird nicht abgeschoben
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Härtefallantrag bestätigt Luan darf bleiben: Leipziger wird nicht abgeschoben

Die sächsische Härtefallkommission hat knapp zwei Monate, nachdem der Antrag für ein Bleiberecht des 18-Jährigen Luan Zejneli eingereicht wurde ihr Okay gegeben: Der Kosovare wird nicht abgeschoben.

Muss keine Angst mehr vor einer Abschiebung haben: Luan Zejneli (18) vor dem Max-Klinger-Gymnasium.
 

Quelle: André Kempner

Leipzig.  Es war ein Thema, das Mitte Februar bundesweit für Schlagzeilen sorgte: Der junge Kosovare Luan Zejneli (18) sollte in sein Herkunftsland abgeschoben werden – seine Mitschüler vom Max-Klinger-Gymnasium, allen voran Benjamin Heinsohn (16), wehrten sich dagegen und starteten eine Online-Petition, die mehr als 6000 Menschen unterzeichneten (die LVZ berichtete). Der Fall kam vor die sächsische Härtfallkommission. Am Freitag, knapp zwei Monate nach dem Antrag, ist nun die Entscheidung gefallen: Luan darf bleiben.

„Die vergangenen Tage waren für mich voller Stress und Angst. Das ist nun eine riesige Erleichterung“, sagte er. „Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich bin. Und ich bin einfach so dankbar für all die Unterstützung – vor allem natürlich Benjamin und meinen Mitschülern!“

Der Fall hatte es in diverse überregionale Medien geschafft, nachdem sich Christoph Leonhardt (17), ein anderer Mitschüler Luans und Mitglied der Schüler-Union Leipzig, kritisch zur Petition geäußert hatte und dafür in den sozialen Netzwerken viel Gegenwind, vielfach auch verletzende Kommentare, ernten musste. Benjamin Heinsohn hatte derweil Anfang Mai beim 20. Jubiläumskonzert von „Leipzig zeigt Courage“ einen Preis für sein Engagement erhalten.

Bisher habe Luan nur einen Anruf der Härtefallkommission erhalten, in dem sein Bleiberecht bestätigt wurde. Eine Begründung liegt noch nicht vor, wird wohl aber in den nächsten Tagen folgen.

Von Christian Neffe

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