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FDP-Stadtrat Hobusch kritisiert Kita-Taskforce-Vorschlag scharf und fordert Handeln
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„Politischer Kindergarten“ FDP-Stadtrat Hobusch kritisiert Kita-Taskforce-Vorschlag scharf und fordert Handeln

Nicht quatschen, sondern handeln: FDP-Stadtrat René Hobusch fordert, das „Kitachaos“ zu beseitigen und aktiv zu werden. Die anderen Stadträte betrieben seiner Ansicht nach „politischen Kindergarten“.

FDP-Stadtrat René Hobusch fordert, das „Kitachaos“ zu beseitigen und aktiv zu werden. (Symbolfoto)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Der FDP-Stadtrat René Hobusch hat am Donnerstag die Kita-Politik scharf kritisiert. Er verlangte, endlich zu handeln.

Zuvor hatten die Linken eine Beschleunigung des Kita-Bauprogramms und eine sogenannte Taskforce gefordert. Mindestens 1700 neue Kita-Plätze müssten demnach geschaffen werden. Auf die Forderung hin habe die CDU mit Erklärungen aus den letzten Monaten reagiert.

Dies missfiel Hobusch: Immer wieder fänden neue Abstimmungsgruppen und Gesprächskreise statt. Das koste unnötig viel Zeit und lenke von der eigenen Verantwortung ab, sagte Hobusch. Der Stadtrat fand harte Worte: „Das ist politischer Kindergarten und großes Mimimi.“ Es wäre seiner Aussage nach Zeit, den Stadträten die Kitabedarfsplanung „um die Ohren zu hauen“. Und: „Seit Jahren verschlafen immer die gleichen Leute eine Problemlösung.“ Stattdessen verschwende man die Zeit in Gesprächskreisen.

Der FDP-Politiker wies darauf hin, dass die Probleme bekannt seien: Es mangele an Personal, Grundstücken, Geld, Handwerkern und Erziehern. Hobuschs Forderung: „Die Verwaltung muss die Probleme abarbeiten. Und wenn sie dafür Geld und Personal braucht, muss sie auf den Stadtrat zukommen und es beantragen.“
 

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