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Weniger Insolvenzverfahren in Sachsen 2016
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Statistik Weniger Insolvenzverfahren in Sachsen 2016

In Sachsen ist die Zahl der Insolvenzverfahren im vergangenen Jahr gesunken. Mit 1025 Fällen wurden die meisten Insolvenzen in Leipzig gemeldet, die wenigsten Verfahren gab es im Landkreis Schweiz-Osterzgebirge.

In Sachsen ist die Zahl der Insolvenzverfahren im vergangenen Jahr gesunken.

Quelle: dpa

Kamenz. In Sachsen ist die Zahl der Insolvenzverfahren im vergangenen Jahr gesunken. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 5929 Insolvenzverfahren angemeldet. Im Vorjahr waren es noch 6272. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen war 2016 jedoch erstmals seit 2010 gestiegen. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen hingegen sank demanch, darunter fallen auch Privatinsolvenzen.

Von Unternehmen wurden im vergangenen Jahr 1060 Insolvenzverfahren gemeldet, 56 Verfahren mehr als 2015. 41 Prozent der betroffenen Firmen waren Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH), 53 Prozent entfielen auf Einzelbetriebe. Die meisten insolventen Unternehmen waren dem Baugewerbe zuzuordnen. Ein Großteil (58 Prozent) war zum Zeitpunkt der Insolvenz außerdem weniger als acht Jahre wirtschaftlich tätig.

Es wurden mehr als dreimal so viele Verbraucherinsolvenzen in Sachsen angemeldet, als es bei Unternehmen gab: Das Statistische Landesamt verzeichnete 3387 Verfahren, was immer noch 241 weniger als 2015 waren. Mit 1025 Fällen wurden die meisten davon in Leipzig gemeldet, die wenigsten Verfahren gab es im Landkreis Schweiz-Osterzgebirge.

dpa

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