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WhatsApp bestätigt: Alter Status kommt zurück
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Nach Nutzer-Kritik WhatsApp bestätigt: Alter Status kommt zurück

Gute Nachricht für viele Nutzer von WhatsApp: Der Messenger-Dienst bekommt nächste Woche die klassische Status-Anzeige wieder zurück – sie bleibt stehen und verschwindet nicht nach 24 Stunden. Besitzer eines iPhones müssen sich aber noch etwas gedulden.

WhatsApp hat bestätigt: Nach Nutzer-Protesten kommt der alte Status zurück.

Quelle: dpa

Mountain View. WhatsApp hatte vor wenigen Wochen eine Funktion eingeführt, die den Messenger ein Stück mehr zum sozialen Netzwerk machte: Die Nutzer haben seitdem die Möglichkeit, sogenannte „Status-Updates“ mit Fotos und Videos zu dem, was sie gerade machen, für ihre Kontakte zu veröffentlichen.

Allerdings ergänzte die neue Funktion den klassischen Status nicht, sondern ersetzte ihn – und das kam nicht gut an. Zahlreiche Beschwerden prasselten auf den Messenger-Dienst ein. In den App Stores schrieben viele Nutzer schlechte Kritiken – zum Beispiel „WhatsApp Status ist doof.“ Die Kritiker störten sich vor allem daran, dass der Status nach 24 Stunden wieder verschwand.

Erst Android, dann iOS

Die Facebook-Tochter hat auf die Kritik reagiert: In einer Beta-Version konnten einige Tester ihren Status bereits wieder mit ein paar Worten beschreiben. Bald wird diese Funktion auch für alle anderen freigeschaltet. Ein Sprecher des Unternehmens kündigte gegenüber dem Technikportal „Techcrunch“ an, dass Nutzer von Android-Smartphones bereits nächste Woche wieder den alten Status bekommen.

Auf dem iPhone werde die Funktion ebenfalls „bald“ wieder zurückkehren, erklärte der Firmenvertreter. „Wir haben registriert, dass unsere Nutzer den permanenten Text-Status vermissen, also haben wir diese Funktion wieder in den Profileinstellungen integriert“, sagte der Sprecher. Die neue Status-Funktion werde aber erhalten bleiben.

Wie Snapchat und Istagram-Stories

Wer trotzdem den neuen Status ausprobieren möchte, findet auf der Homepage eine kurze Anleitung.

Mitgründer Jan Koum hatte in einem Blogeintrag daran erinnert, dass einfache Status-Updates beim Start vor acht Jahren die ursprüngliche Funktion von WhatsApp waren, bevor der Dienst auf Kurzmitteilungen umschwenkte. Aber heute konkurriert der Messenger mit neueren Konkurrenten wie Snapchat – und entschied sich deshalb für die neue Funktion: Die eingebaute WhatsApp-Kamerafunktion erlaubt es, Bilder mit Emojis, Texten oder Zeichnungen zu ergänzen.

Facebook hatte WhatsApp mit inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer vor gut zwei Jahren für fast 22 Milliarden Dollar gekauft. Bisher lief es so, dass WhatsApp sich auf das schnörkellose Kurzmitteilungen als SMS-Ersatz konzentrierte, während die Multimedia-Funktionen dem Facebook Messenger vorbehalten waren.

Von RND/wer

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