Menü
Allergien: Welche gibt es und was hilft gegen die Beschwerden?
Klein Mittel Groß

Das unterschätzte Leiden Allergien: Welche gibt es und was hilft gegen die Beschwerden?

Die Symptome einer Allergie werden leicht unterschätzt - manche können lebensbedrohlich sein. Die Medizin allerdings hat mittlerweile viele Methoden, wie sich die Beschwerden lindern oder gar beheben lassen. In unserer Gesundheitsserie "Fit & Gesund 2017" erfahren Sie mehr.

Eine blühende Wiese: Für Menschen mit Heuschnupfen kein Grund zur Freude.

Quelle: absolutimages - Fotolia

Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben Allergien in den letzten Jahren zugenommen. 40 Prozent der Menschen in Deutschland leiden im Laufe des Lebens mindestens einmal an einer allergischen Erkrankung. Das Frühjahr zum Beispiel ist typische Heuschnupfenzeit. Für Pollenallergiker beginnt damit die Qual. Sie plagen Niesattacken, gerötete, juckende Augen und eine laufende Nase.

Andere Allergien bereiten das ganze Jahr über Pro­bleme. Welche das sind, und warum extreme Hygiene ein Grund für Allergien sein kann, erfahren Sie hier!

Für den Arzt gleicht die Suche nach dem genauen Allergen, das für die Überreaktion des Körpers verantwortlich ist, oft einer echten Detektivarbeit. Dr. Andreas Boehm, Chefarzt am Leipziger Klinikum St. Georg, und seine Mitarbeiter bezeichnen die Suche nach einem Allergieauslöser intern auch als "Scotland-Yard-Modus". Am Anfang dieser Suche steht immer eine ausführliche Anamnese. Ein Pricktest, eine Untersuchung des Blutes sowie spezielle Tests können weitere Hinweise auf das Allergen sein. Ist dies gefunden, kann die spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung oder Allergieimpfung genannt, helfen. Lesen Sie hier mehr!

„Eine Allergie ist eine Unverträglichkeit des Körpers auf Dinge, die er eigentlich tolerieren sollte“ fasst Dr. Jochen Krüger, Leitender Oberarzt der HNO-Klinik des Sana Klinikums Borna, zusammen. Dazu zählen beispielsweise Milben- und Hausstauballergien, Allergien auf Tierhaare oder bestimmte Lebensmittel. Besonders gefährlich sind Allergien auf Bienen- oder Wespengift. Genau darauf hat sich Dr. Jan Wittlinger, Oberarzt an der HNO-Klinik des Sana Klinikums Borna, spezialisiert. 

E-Mail facebook twitter google+WhatsApp
Voriger Artikel: Augen lasern - ja oder nein?
Nächster Artikel: Gesundes Essen: Wie ernähre ich mich ausgewogen?