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Böhlen: Großdeuben wächst um 30 weitere Baugrundstücke
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Für Eigenheime Böhlen: Großdeuben wächst um 30 weitere Baugrundstücke

Großdeuben wächst weiter: In dem Böhlener Stadtteil entstehen noch in diesem Jahr 30 weitere Grundstücke für Häuslebauer. Und die Nachfrage ist riesig. Für 28 Parzellen liegen bereits Reservierungen bei Bauträger Claude Böhler vor. Tendenz steigend.

Zwei Hallen müssen in der Zeschwitzer Straße in Großdeuben noch weichen, dann ist Platz für 30 weitere Baugrundstücke.

Quelle: Julia Tonne

Böhlen. Bauträger Claude Böhler erlebt es zum zweiten Mal: Die Nachfrage nach Grundstücken im Böhlener Stadtteil Großdeuben ist größer als das Angebot. Dabei weitet Böhler jetzt seine Pläne aus, schafft in der Zeschwitzer Straße 30 weitere Parzellen für zukünftige Häuslebauer. Der städtebauliche Vertrag zwischen ihm und der Stadt ist seit kurzem unterschrieben, im April könnte der Stadtrat grünes Licht geben. Die Weichen jedenfalls sind gestellt.

Derzeit stehen noch zwei Hallen auf dem Areal, die Böhler einst für sein Autohaus als Werkstätten nutzte und später vermietete. Jetzt warten die beiden Gebäude auf ihren Abriss, um Platz auf dem insgesamt 30 000 Quadratmeter großen Grundstück zu schaffen. Der Antrag auf Änderung von Gewerbe- in Wohngebiet jedenfalls ist durch und genehmigt. Die nächste Hürde, die wartet: Der Umweltschutz muss mit eingebunden werden.

Die einzelnen Grundstücke, die demnächst entstehen, sind jeweils zwischen 400 und 1000 Quadratmeter groß. „Die Grenzen sind allerdings noch nicht festgelegt, daher könnten Interessenten noch Wünsche äußern, wo sie gerne mehr oder weniger Fläche hätten“, sagt Böhler. Nach derzeitigem Stand liegen bereits 28 Reservierungen vor, zwei Grundstücke seien noch frei. Der Bauträger rechnet allerdings damit, dass deutlich mehr als zwei Anfragen demnächst bei ihm eintrudeln. 190 Euro soll der Quadratmeter kosten. Wenn die Zeitschiene so passt, wie es sich Böhler erhofft, könnten die ersten Häuslebauer ab Herbst ihre Wohnträume realisieren.

In den kommenden Monaten wird es für den Bauträger noch einiges zu tun geben. Nicht nur die Erschließung wartet, auch der Schutzwall zwischen dem ersten und zweiten Bauabschnitt muss wieder abgebaut werden, da aus dem Gewerbegebiet ja ein Wohngebiet wird und er somit nicht mehr notwendig ist. Auch der bereits gebaute Kreisel zum Wenden verschwindet in absehbarer Zeit, wenn die Straße dann durchgängig befahrbar sein muss.

Schon die Grundstücke im ersten Bauabschnitt gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Zwischen Lindenstraße und Autohaus entstanden zwölf Häuser, die mittlerweile fast alle fertig gebaut und bewohnt sind. Dass die Grundstücke so begehrt sind, begründet Böhler mit verschiedenen Faktoren. Zum einen sei Großdeuben mit der S-Bahn perfekt an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen, habe einen Kindergarten, ein Gymnasium, aber auch Wald und Seen. Hinzu komme, dass die Zeschwitzer Straße keine Durchgangsstraße sei, sondern eine Sackgasse.

Vom 19. bis 21. Mai haben alteingesessene, neue und zukünftige Großdeubener die Möglichkeit, sich untereinander kennen zu lernen. Anlässlich des Jubiläums 1000 Jahre Großdeuben wird es in der Zeschwitzer Straße ein Straßenfest geben – mit einem Konzert von Musikern des Gewandhausorchesters, mit Kabarett, Flohmarkt, Kinderquad-Parcours und etlichen anderen Spiel- und Sportvarianten.

Von Julia Tonne

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