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Von Pommlitz nach Döbeln-Ost: Kahlschlag für neuen Nord-Ost-Radweg
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Bauarbeiten Von Pommlitz nach Döbeln-Ost: Kahlschlag für neuen Nord-Ost-Radweg

Ab April wird der Weg zwischen Pommlitz und der Ziegelstraße zu einem Nord-Ost-Radweg ausgebaut. Bis Juli sollen die Bauarbeiten an dem etwa ein Kilometer langen Weg in zwei Abschnitten erfolgen. Der eine beginnt an der Ziegelstraße und geht bis zur Gartenanlage Döbeln-Nord. Der zweite Abschnitt geht von dort durch die Gartenanlage Wiesengrund nach Pommlitz.

Mitarbeiter des Döbelner Bauhofes beseitigten am Freitag Bäume und Sträucher am Weg zwischen Pommlitz und der Gartenanlage Wiesengrund. Der Weg wird ab April ausgebaut.

Quelle: Thomas Sparrer

Döbeln. Hundebesitzer an der Oschatzer Straße, vom Döbelner Stadtteil Am Roten Kreuz und aus Pommlitz kennen den Weg vom täglichen Gassigehen. Jetzt werden die Bäume und Sträucher entlang des Weges zwischen Döbeln-Pommlitz und der Gartenanlage Wiesengrund durch Mitarbeiter des Bauhofes geschliffen. Denn ab dem 3. April wird der Weg zwischen Pommlitz und der Ziegelstraße zu einem Nord-Ost-Radweg ausgebaut. Bis Juli sollen die Bauarbeiten an dem etwa ein Kilometer langen Weg in zwei Abschnitten erfolgen. Der eine beginnt an der Ziegelstraße oberhalb des neuen Rückhaltebeckens, dort wo die Straße in Richtung Amselgrundstaubecken weiterführt, und geht bis zur Gartenanlage Döbeln Nord. Ein Teil des Weges wird dabei als Wirtschaftsweg drei Meter breit ausgebaut. Ansonsten wird der Weg zwei Meter breit und asphaltiert sein. Der zweite Abschnitt des neuen Weges geht von der Kleingartenanlage Döbeln Nord durch die Gartenanlage Wiesengrund, vorbei am einstigen Spielplatz nach Pommlitz.

Im jüngsten Hauptausschuss wurden die Arbeiten für 170 000 Euro an die Firma Hoff Straßen und Tiefbau aus Ostrau vergeben. Neun Baufirmen hatten bei der Ausschreibung Angebote abgegeben. Im Juni 2013 wurde der Weg durch große Regenmengen stark ausgespült und mit Schlamm überspült. Deshalb erfolgt die Instandsetzung jetzt auch als eine der letzten Maßnahmen im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung. Statt einer sandgeschlämmten Wegedecke soll der asphaltierte Weg künftig wesentlich widerstandsfähiger gegen Starkregen und Schlamm sein.

Von Thomas Sparrer

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