Menü
„Markkleeberg 2030“: Umfrage bringt 800 Anregungen
Klein Mittel Groß

Stadtleitbild „Markkleeberg 2030“: Umfrage bringt 800 Anregungen

Pünktlich vor der ersten Bürgerwerkstatt zum neuen Stadtleitbild „Markkleeberg 2030“ am Freitag hat OBM Karsten Schütze (SPD) gestern die Ergebnisse der Bürgerumfrage vorgestellt. Wie berichtet, hatten die Markkleeberger von Mitte Januar bis 10. Februar Zeit, ihre Ideen aufzuschreiben.

Oberbürgermeister Karsten Schütze hat jetzt die Ergebnisse der Bürgerumfrage zum Stadtleitbild 2030 vorgestellt.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Pünktlich vor der ersten Bürgerwerkstatt zum neuen Stadtleitbild „Markkleeberg 2030“ am Freitag hat OBM Karsten Schütze (SPD) gestern die Ergebnisse der Bürgerumfrage vorgestellt. Wie berichtet, hatten die Markkleeberger von Mitte Januar bis 10. Februar Zeit, ihre Ideen aufzuschreiben.

„Und davon haben sie reichlich Gebrauch gemacht. Mehr als 800 Einzelhinweise sind eingegangen – eine überwältigende Zahl“, meinte Schütze. Das Stadtplanungsamt habe die Hinweise inzwischen ausgewertet und den Kategorien Bildung, Soziales, Ordnung, Verkehr, Freizeit sowie Kultur und Tourismus zugeordnet, berichtete Amtsleiterin Heike Reckling.

„Die Liste ist eine wertvolle Arbeitsgrundlage für die Verwaltung: Sie enthält zum Teil visionäre Vorschläge, die unbedingt ins Stadtleitbild eingehen sollten, aber sie spiegelt auch die Sorgen und Nöte der Bürger wider“, sagte der Rathauschef. So sei eine ganze Reihe kritischer Hinweise zu Ordnung und Sauberkeit, insbesondere zu Papierkörben, Hundekot und Grünflächen eingegangen. „Das zeigt uns für unsere tägliche Arbeit, wo was zu tun ist. Wobei Ordnung nicht nur Aufgabe der Stadt ist“, betonte Schütze.

Als Schwerpunkte fürs Leitbild hätten sich die Spiel- und Freizeitplätze herauskristallisiert. „Dazu gab es gute Ideen wie Trimm-Dich-Pfade, Rutschen, Indoor-Spielplätze und – ganz ausgefallen – eine Skisprunghalle“, zählte Schütze auf. Auf der Wunschliste stünden auch ein Kino, eine Kleinkunstbühne und ein Museum für die Markkleeberger Artefacte.

Erwartungsgemäß im Fokus stehe die Seenentwicklung. „Die Vorstellungen sind sehr gegensätzlich: die einen wollen eine naturbelassene Landschaft, die anderen mehr Attraktionen“, sagte der OBM. Unterschiedlich seien auch die Ideen zum Verkehr. „Hier haben wir die ganze Bandbreite: pro und contra Verlängerung der Straßenbahnlinie 11 zum See, Ausbau des Radwegenetzes, der Fußwege und natürlich der Parkflächen“, so Schütze.

Außerdem wäre ein „Bürgerkümmerprogramm“ für sozial Benachteiligte angeregt worden. Insbesondere von Markkleeberg-Ostlern die Entwicklung des Stadtteilzentrums, von Großstädtelnern die Installation eines Aufzuges am S-Bahnhaltepunkt und von vielen die Tieferlegung der B 2 gefordert worden. Gewundert habe ihn die große Zahl Rückmeldungen zur Neuen Mitte. Schützes Fazit: „Die Markkleeberger wollen eine schnelle Umsetzung.“

Bei der ersten Bürgerwerkstatt sollen die Themen morgen von 17 bis 20 Uhr an fünf Runden Tischen im Großen Lindensaal mit Experten und interessierten Bürgern diskutiert werden.

Von Ulrike Witt

Markkleeberg rathausplatz 51.2803339 12.3771408
Markkleeberg rathausplatz
E-Mail facebook twitter google+WhatsApp
Voriger Artikel: Vorverkauf für 1. Neuseenland-Musikfest läuft bislang schleppend
Nächster Artikel: Markkleeberger Feuerwehr befreit eingeklemmte Katze