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Tatkräftige Unterstützung für das LVZ-Fahrradfest
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Carsten Krause vom Sächsischen Radfahrer-Bund Tatkräftige Unterstützung für das LVZ-Fahrradfest

Nach dem Fest ist vor dem Fest. So legen auch Carsten Krause vom Sächsischen Radfahrer-Bund und Dr. Wolfgang Schmidt vom LVZ-Marketing die Arbeit quasi niemals nieder. Gemeinsam konzipieren sie seit Jahren die Streckenführung für die Touren des LVZ-Fahrradfestes.

Carsten Krause vom Sächsischen Radfahrer-Bund (Archivbild): „An einige gefährliche Kreuzungsbereiche stellen wir Posten..."

Quelle: Andreas Döring

Kaum war das Fahrradfest 2016 vorbei, ging es deshalb schon ans Planen der Neuauflage. Ein durchaus kniffliges Unterfangen, wie Schmidt berichtet: „Abwechslung ist zwar immer gut, aber bei der Schlingel-Tour und der IKK-Volksbank-Tour lässt sich meist nicht viel verändern.“ Schließlich müsse der Start- und Zielpunkt immer gut erreicht werden und die Streckenlänge ist begrenzt. Zudem benötigen die Pausenpunkte ein bestimmtes Anforderungsprofil. „Der Pausenpunkt auf dem Lößniger Spielplatz ist perfekt, und auch der Bereich zwischen Kanupark und Schleuse ist durch seine Größe und Lage immer eine gute Wahl.“  
  
Kein Fahrradfest ohne Genehmigungen: Angesichts der Größe des Teilnehmerfeldes könne man nicht einfach mal so auf Tour gehen. „Das ist ja kein Familienausflug“, betont Schmidt. Die Veranstaltungsstelle des Leipziger Ordnungsamts sei deshalb der erste Ansprechpartner, wenn es um die exakte Planung der Strecken geht. „Wir fahren zwar alle Strecken mit dem Fahrrad oder Auto schon weit im Vorfeld ab, doch es kann ja niemand wissen, wo in den kommenden Monaten Baustellen oder Umleitungen geplant sind.“ Glücklicherweise koordiniere das Ordnungsamt die Einbeziehung von weiteren Behörden. „Wir haben da eine Ansprechpartnerin. Die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend. Aber manchmal ist es wie ein Puzzle, die finale Streckenführung zu finden.“
Auf offene Ohren treffen die Macher des LVZ-Fahrradfestes auch bei den beteiligten Städten und Gemeinden. „Die Pausenplätze werden uns immer wieder gern zur Verfügung gestellt und wir können auf die tatkräftige Hilfe der Gemeinden setzen “, freut sich Schmidt.
Fachlich unterstützt wird er hier seit Jahren von Carsten Krause vom Sächsischen Radfahrer-Bund. Der kennt die neuralgischen Punkte des Streckennetzes und kümmert sich auch darum, möglichst ruhige Nebenstraßen zu nutzen. „An einige gefährliche Kreuzungsbereiche stellen wir Posten. Die dürfen zwar nicht in den fließenden Verkehr eingreifen, aber zum Beispiel per Flagge oder durch ihre Anwesenheit auf Gefahrenpunkte hinweisen“, so Krause. Apropos Hinweis: Mitfahrer sollten immer daran denken, dass sie sich im öffentlichen Verkehrsraum bewegen, die Strecken nicht gesperrt werden und deshalb die Straßenverkehrsordnung immer zu beachten ist.
Eine Aufgabe für sich ist auch die Beschilderung. An markanten Punkten wird die Strecke mit dem Logo des LVZ-Fahrradfestes versehen, das macht ein Navigationsgerät meist überflüssig. Zusätzlich finden Hinweise auf Ampelkreuzungen oder Pausenpunkte Platz. Auch um dieses Thema kümmert sich maßgeblich Carsten Krause: „Die Schilder liegen schon lange dafür bereit, aber wir müssen exakt planen, wo diese Tafeln besonders gut sichtbar sind und keine Verkehrszeichen verdecken.“

LVZ
Alle Infos zum 13. LVZ-Fahrradfest finden Sie hier !

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