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Zu Besuch auf dem Versuchsgut: Leipziger Studenten auf dem Bauernhof
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Veterinärmedizin Zu Besuch auf dem Versuchsgut: Leipziger Studenten auf dem Bauernhof

Auf dem Lehr- und Versuchsgut Oberholz der Universität Leipzig absolvieren Studierende der Veterinärmedizin ein vierzehntägiges Praktikum. LVZ Campus hat die angehenden Tiermediziner bei ihrer Praxiserfahrung begleitet.

Das Gelände des Lehr- und Versuchsguts Oberholz der Universität Leipzig

Quelle: Ole Steffen

Leipzig. Der Wecker klingelt. Raus aus den Federn heißt es auf dem Versuchsgut Oberholz bei Großpösna schon um vier Uhr morgens. Dann geht es mit der ersten Schicht im Kuhstall los.

Seit 2001 verbringen Studierende der Veterinärmedizin im 14-Tage-Rhythmus ihre Semesterferien auf dem Bauernhof. Unterkünfte stehen dort zur Verfügung. „Im Praktikum soll den Studierenden vermittelt werden, wer ihre zukünftige Kundschaft ist“, sagt Ursula Rauwolf, Leiterin des Versuchsguts.

Zwischen Bauernhofromantik und Arbeitsalltag

Zu den Themen, die während des Praktikums behandelt werden, gehören unter anderem die Eutergesundheit, Stallbau und Stallklima, Fütterung der Nutztiere oder die Klauenpflege.

Ursula Rauwolf ist es wichtig, dass die Studierenden bei der Haltung und Fütterung nicht nur das "Was" verstehen, sondern auch das "Warum". „Man lernt das nicht alles aus Büchern“, erklärt sie. Nicht nur zu wissen, dass ein Schaf andere Ansprüche hat als eine Kuh, sondern auch, warum es beispielsweise andere Nahrung braucht: Das möchte die Leiterin den Studierenden auf dem Versuchsgut mit auf den Weg geben.

Text und Video: Ole Steffen

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