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Exa-Icefighters unterliegen Essener Moskitos
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Eishockey Playoff Exa-Icefighters unterliegen Essener Moskitos

Die Exa-Icefighters Leipzig haben das erste Playoff-Spiel am Freitagabend in Essen verloren. Das Heim-Publikum feierte am Ende einen 4:1 (1:0, 3:1, 0:0)-Sieg.

Essen . Die Exa-Icefighters Leipzig haben am Freitagabend vor fast 2000 Zuschauern am Essener Westbahnhof im ersten Playoff-Spiel eine Überraschung deutlich verpasst. Das Heim-Publikum feierte am Ende einen 4:1 (1:0, 3:1, 0:0)-Sieg. Die Stechmücken hatten drei große Vorteile: den besseren Torhüter, die bessere Disziplin und die bessere Effizienz.

Dabei ließ das erste Drittel durchaus hoffen. Die Essener Moskitos kamen wie erwartet druckvoll aus der Kabine und erspielten sich zunächst die zwingenderen Chancen. Dann bekam das Team von Trainer Sven Gerike mehr Zugriff. Doch egal, ob es Gale oder Kolb versuchten, Sebastian Staudt war immer erster Sieger. Essen brauchte eine Überzahl, um sich die Führung zu erarbeiten. Kontingentspieler Michal Velecky zeigte nach 18 Minuten seine Vollstrecker-Qualitäten.

Das zweite Drittel zeigte sich als Genickbrecher. Die Gastgeber hatten die Zügel fest in der Hand. Mehrfach konnte Torhüter Kevin Beech parieren, ehe er beim 2:0 von Robin Slanina (25.) eine recht unglücklich Figur machte. Fortan wurden Feldvorteile der Essener noch klarer. Das längst überfällige 3:0 erzielte Hildebrand. Die Entscheidung? Die Icefighters erwachten und hatten durch ein Überzahlspiel gute Chancen, das Spiel enger zu gestalten. Doch selbst in aussichtsreichen Positionen wurde nicht mal das Gehäuse der Essener getroffen. Nachdem die Moskitos wieder vollzählig waren, traf Hubert Berger sehenswert zum 1:3. Es blieb der Ehrentreffer.

Noch vor der zweiten Drittelpause stellte Essen den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. In Überzahl netzte Sebastian Eickmann ein. Einen absoluten Bärendienst erwies folglich Ausländer Edward Gale. Von der Strafbank kommend, zeigte er mit einem Stockschlag schwache Nerven. Im Schlussdrittel neutralisierten sich beide Seiten, nur Schiedsrichter Nicole Hertrich zeigte wenig Übersicht und verteilte unnötige Strafzeiten. Keine Tore, 4:1 der Endstand.

„Und am Dienstag schmeißen wir euch raus“, skandierte das Essener Publikum lautstark. Wahrlich ein wenig zu früh, sofern die Icefighters am Sonntag in Taucha mehr Playoff-Hockey zeigen als in Essen. 

Martin Bergau

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