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SC DHfK Leipzig schlägt Bergischen HC
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Handball-Bundesliga SC DHfK Leipzig schlägt Bergischen HC

Bei ihrem Auswärtsspiel in Solingen haben die Erstligahandballer vom SC DHfK Leipzig am Samstagabend einen wichtigen Sieg geholt. Das Team von Trainer Christian Prokop schlug den abstiegsbedrohten Bergischen HC mit 26:24 (12:11) und stoppte damit dessen Siegesserie.

Lucas Krzikalla vom SC DHfK im Angriff

Quelle: Rainer Justen

Leipzig. In einer umkämpften und bis zum Schluss spannenden Partie hat der SC DHfK Leipzig am Samstagabend den Bergischen HC mit 26:24 (12:11) geschlagen. Das noch von Christian Prokop geführte Team zeigte eine starke Abwehrleistung, hatte aber zunächst Probleme im Angriff.

Die erste Hälfte verlief daher relativ arm an Treffern: Der SC DHfK blockte den Gegner hinten effektiv, ließ jedoch im in Angriff viele Chancen liegen. "Wir haben heute viel mit zwei Kreisläufern versucht, jedoch in den ersten vier Angriffen gleich dreimal nur den Pfosten getroffen. Dadurch war unser Start in die Partie etwas zäh", sagte Trainer Christian Prokop. Zunächst war es Alexander Herrmann, der das erste Tor für die Gastgeber warf. Es dauerte rund vier Minuten, bis Niclas Pieczkowski den ersten Ausgleich herstellte.

In der Folge blieben die Teams relativ gleichauf. Knapp elfeinhalb Minuten vergingen, bevor die Leipziger erstmals in Führung gingen und der Bergische HC 2:3 hinten lag. Prokops Team baute auf drei Tore Abstand aus, doch der BHC kam wieder heran. Spielstand nach 19 Minuten: 4:5 aus Sicht der Gastgeber.

Die Stationen im letzten Drittel der ersten Hälfte lauteten 4:6, 5:8, 7:10 und schließlich 10:12. Kurz vor der Pause gelang den Gastgebern dann noch der Anschlusstreffer.

Wieder auf der Platte erhöhten die Bergischen zunächst den Druck, agierten im Angriff mit siebtem Feldspieler. Aber an generellen Bild änderte sich zunächst wenig: Leipzig blieb immer ein oder zwei Treffer in Front.

In den letzten zehn Minuten nahm das Spiel dann aber kräftig an Fahrt auf. Zunächst brach Franz Semper durch erfolgreich die bergische Abwehr. Nur eine Minute später folgte der zweite Treffer und der BHC lag nun 20:24 hinten. Dann aber schickten die Schiedrichter Niclas Pieczkowski für zwei Minuten auf die Bank und Leipzig musste in Unterzahl die Führung verteidigen.

Die Bergischen warfen alle Männer in den Angriff. DHfK-Trainer Prokop hatte aber den richtigen Instinkt bewiesen und zwischenzeitlich Jens Vortmann an Stelle von Milos Putera ins Tor gestellt. An ihm führte kaum ein Ball vorbei. Auch eine weitere Zeitstrafe gegen Marvin Sommer überstanden die Grün-Weißen unbeschadet.

Letzte Minute: Moritz Preuss vom BHC sah die Rote Karte. Christoph Steinert verwandelte den anschließenden 7-Meter wodurch der letzte Treffer der Partie von BHCs Christian Hose folgenlos blieb. "In der zweiten Halbzeit haben wir zwei Fehler in der Rückwärtsbewegung gemacht und uns ein paar technische Fehler geleistet. Leipzig hat diese Fehler gnadenlos ausgenutzt. Das war in so einem engen Spiel zwischen zwei Teams, die sehr gut aufeinander eingestellt sind, der Unterschied", sagte Trainer Sebastian Hinze vom Bergischen HC.

Der SC DHfK hat durch den Sieg am Samstag nun sieben Punkte von acht möglichen Zählern aus den vergangenen vier Partien geholt. In der Tabelle liegen die Leipziger mit dem insgesamt zwölften Saisonsieg nun auf dem sechsten Rang. Beste Werfer in der Partie in Solingen gegen den Tabellenvorletzten waren Christoph Steinert und Lucas Krzikalla mit jeweils sechs Treffern. Fünf Tore gelangen Marvin Sommer.

Clemens Haug (mit dpa)

Statistik:
Bergischer HC : Gustavsson, Rudeck; Preuss, Hoße 5, Artmann N, Gunnarsson 4, Nippes 2, Artmann J, Hermann 3, Babak 3, Gutbrod 4, Vilovski 1, Jonovski, Criciotoiu 2

SC DHfK Leipzig : Putera, Vortmann; Semper 3, Steinert 6/6, Jurdzs, Krzikalla 6, Janke 1, Binder, Pieczkowski 4, Sommer 5, Roscheck, Meschke 1, Milosevic

Zuschauer : 2578 Handballfans in der Klingenhalle Solingen

Schiedsrichter : Pritschow / Pritschow

Siebenmeter : BHC 3/2, Leipzig 7/6

Zeitstrafen : BHC 8 Min, Leipzig 10 Min

Rote Karte : Preuss (BHC, 59. Min)

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